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Wieso Märchen?

maerchenbuecher_allgaeu  

Märchen haben mich schon immer fasziniert. Als Kind habe ich sie abends im Bett gelesen. Mit der Weisheit der Märchen bin ich eingeschlafen und habe sie unbewusst tief in mein Unterbewusstsein hinein gelassen.
In meiner Ausbildung traf ich Frau Rosmarie Guggenmos, Leiterin eines Kindergartens, die ein tiefes Wissen über die Schätze und die Weisheit der Märchen besaß. Durch sie und durch Fortbildungen in ihrem Haus mit Franz Kett, Religionspädagoge und Theologe, kam ich in Berührung mit der Symbol- und Bildersprache in Märchen.
Seit dieser Zeit verfestigte sich der Gedanke immer mehr, die Märchen den Menschen und mir selbst wieder ihren wichtigen Platz in unserem Leben zu geben.

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Märchen erleben heute eine Renaissance, eine Auferweckung. In den letzten 20 – 30 Jahren entstanden immer mehr Zentren, in denen die Ausbildung zur / zum Märchenerzähler/in angeboten werden. Es gibt überall Märchenabende für Erwachsene, oft mit wunderschöner Ambiente, z.B. in einem Turm. Bei Festen stehen Zelte, in denen Märchen erzählt werden. Dort trifft man Menschen von Jung bis Alt, die den Erzählungen lauschen. Mit Recht, denn Märchen hörte man schon immer gerne miteinander.

Märchen beschreiben unseren Lebensweg und die Lebensentwicklung. Jedes Märchen hat sein Lebensthema und doch ist es so geschrieben, dass sich jeder irgendwo wiederfinden kann. Märchen ist Lebenswissen, wie Franz Kett so schön sagt. Märchen führen durch Entfaltungs- und Reifungsprozesse, gezeichnet durch die Wege, die die Personen der Märchen gehen, die Gefahren, die sie meistern, die Wandlungen, die sie durchleben. In Märchen kann man den Sinn des Lebens erahnen. Es findet eine Identitätsfindung und Ganzwerdung statt, wenn am Ende der Verzauberte erlöst wird, Prinz oder die Prinzessin wird und das Königreich erhält oder mit Perlen, Gold und Edelsteine heimkehrt.

Mit Hilfe der Märchen können wir uns auseinandersetzen mit
• den Licht- und Schattenseiten in uns
• dem männlichen und weiblichen Anteilen in uns
• den archetypischen Persönlichkeitsanteilen in uns
• dem falschen Gebundensein an Personen
• mit unseren Lebensaufgaben
• und vielem mehr

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Sie zeigen uns den Weg, sie ermutigen uns zum Handeln, zum Nichtaufgeben trotz Scheitern. Sie helfen uns, die Angst zu überwinden. Sie sensibilisieren uns für die Helfer, die an unserer Seite stehen. Sie beweisen, dass die Verbundenheit mit der Natur, den Tieren und dem Glauben, zu einer gelingenden Einheit führt, das Einswerden mit allem. Sie vermitteln, dass grundsätzliches Vertrauen – Urvertrauen in das Leben der Schlüssel für das Gelingen des Lebens ist. Märchen sind symbolische Spiegelungen unserer Wirklichkeit.

Märchen sind ein notwendiger Gegenpol für unsere Welt voller Technik, Wissenschaft und materiellem Denken, damit die Seele nicht verkümmert, sich seelische Leere und Sinnlosigkeit nicht einschleichen können.

Der Mensch besteht aus Körper, Geist und Seele! An das müssen wir uns wieder Erinnern!

Franz Kett schreibt sehr treffend:
"Was Generationen vor uns, unsere Vorfahren als Antwort auf ihr Dasein, als Sinn für ihr Leben gefunden haben, hat sich in Rituale, Zeichen, Symbole, Sinnerzählungen, - in Erzählgestalten verdichtet. Solche Erzählgestalten sind Mythen, Märchen, Legenden" [F. Kett, Religionspädagogische Praxis, RPA-Verlag, 1998/1, Seite 5].

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Ich freue mich, wenn Sie sich mit mir auf den Weg machen, die Märchen wieder zu entdecken. Wenn sie den Märchen erlauben, Sie in Ihrer Menschwerdung / Ganzwerdung zu begleiten.

 

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